Mission Statement

Die Wahlbeteiligung der letzten Europawahlen in Deutschland war mit 43 Prozent eher mau. Nein, sie war katastrophal! Bisher sieht es für 2014 nicht viel besser aus: Laut aktuellen Umfragen zeigen nur 22 Prozent der Deutschen überhaupt Interesse an der Wahl – in der jüngeren Generation ist die Wahlverdrossenheit sogar noch größer.

Gleichzeitig werden wir mit außenpolitischen Krisen, drohenden Staatspleiten, Klimawandel, Jugendarbeitslosigkeit, Abhörskandalen und rechten Bauernfängern konfrontiert, was nur einen Schluss zulässt: Europa wird immer wichtiger – für jede/n Einzelnen von uns. Das heißt, es wird auch wichtiger, dass wir gemeinsam daran arbeiten, Europa zum Besseren zu verändern.

Die Kampagne iChange Europe will informieren, aktivieren und auch unterhalten. Wir sind dabei nicht nur 100 Prozent digital, sondern auch 100 Prozent überparteilich. Wir haben uns vorgenommen, in den nächsten Wochen bis zur Europawahl am 25. Mai 2014 zusammenzuführen, was zusammen gehört: Themen, Köpfe und Aktionen rund um Europa.

Bei uns wird es keinen erhobenen Zeigefinger geben, der Euch erklärt, warum die EU so eine tolle Sache ist und Ihr sie nur nicht richtig versteht. Vielmehr wollen wir uns mit jungen Köpfen austauschen, die noch etwas vor haben mit Europa und, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und zu gestalten.

Es geht uns dabei nicht um Revolution, aber um Veränderung. Ums Hinterfragen und Diskutieren, um gemeinsam zu einer aktiveren Debatte in und über Europa zu kommen. Aber es geht auch ums Anpacken und Voranschreiten. Denn wir sind getrieben von der Vision eines nachhaltigen und gerechten, eines digitalen und offenen Europas.

Aber es geht uns auch darum, ein Lebensgefühl auszudrücken: Wir wollen ein buntes und lebendiges Europa. Ein Europa der Menschen und Meinungen. Ein Europa voll Freiheit, Vielfalt und Kreativität. Ein Europa in Farben und Bildern.

Der Wahlkampfexperte Frank Stauss hat es in seinem Blogbeitrag „Das Europa der Memmen“ sehr gut auf den Punkt gebracht, welche Europapartei er wählen würde:

 

„Ich möchte eine Partei wählen, die es feiert, dass Menschen aus 28 Nationen – in Worten Achtundzwanzig – in einem Staatenbund leben, der völlig zu Recht mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Ich möchte eine Partei wählen, die es feiert, dass der größte gemeinsame Markt der Welt gerade dabei ist, seine größte Krise und vielleicht sogar die größte Finanz- und Wirtschaftskrise der modernen Welt zu meistern. (…) Ich möchte eine Partei wählen, die dem Dreher im kleinen Maschinenbaubetrieb, dem fröhlichen Taxifahrer in Berlin, der Verwaltungsangestellten bei Siemens, dem Schweißer bei Audi, der Bäuerin in der Uckermark, dem Start-Up in Leipzig und allen anderen vorrechnet, dass sie und ihre Kinder und Kindeskinder von diesem großartigen Europa profitieren. (…) Ich möchte eine Partei wählen, die den Nazis und den verkappten Nazis endlich mit voller Wucht entgegentritt, die Europa feiert, die den Frieden feiert, die den Erfolg feiert, die das Miteinander feiert, die die Freiheit feiert und die vor allem einen Bund feiert, den es so in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben hat und es deshalb verdient, mit jeder Faser und jeden Tag aufs Neue verteidigt, gestärkt und gepriesen zu werden: Die Europäische Union. Mein wunderbares, einzigartiges, liebenswertes Europa.“

Wir sind eine Generation, deren Zukunft maßgeblich von Europa abhängt. Zugleich haben wir – wie keine Generation vor uns – die Zukunft Europas in der eigenen Hand.